Rock The Nation

:: Excalion - High Time (CD)

Redaktionswertung: 4.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 29. Jänner 2010
Genre: Melodic Metal
Label: Limb Music
Info: Excalion Homepage
EXCALION @ MySpace.com
Laufzeit: 48:23
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Trackliste...
01. Enter A Life
02. From Somewhere To Anywhere
03. Sun Stones
04. The Flags In Line
05. Bring On The Storm
06. The Shroud
07. Firewood
08. Lifetime
09. Quicksilver
10. A Walk On A Broken Road
11. Foreversong

Line Up
Vocals: Jarmo Pääkkönen
Guitars: Vesa Nupponen
Keyboards: Jarmo Myllyvirta
Bass: Tero Vaaja
Drums: Henri Pirkkalainen
Review...
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Da schau ich in unseren internen Bereich und erspähe eine Powermetal Band die ich nicht kenne (und wer mich kennt weiß, dass das eigentlich technisch unmöglich ist). Die Jungs aus Finnland überraschen mich gleich vom ersten Ton weg. Hier wird Power Metal wie zu Destiny und Infinite Zeiten zelebriert. Als erstes presst einem (und der Sound drückt wirklich sehr schön) "Enter A Life" aus den Boxen. Ein Singletauglicher Doublebass Kracher wie aus dem Bilderbuch.

Bei "From Somewhere to Anywhere" packen wir die Schulterpolster und die Lederjacken wieder aus der staubigen Kiste aus und kehren mit einer sehr druckvollen 80er Nummer (mit dem ein oder anderem Keyboard) in die Vergangenheit zurück. Auf einer guten Powermetal Scheibe darf eine orientalisch angehauchte Nummer nicht fehlen und so lädt einen "Sun Stones" zum Bauchtanzen ein. Besonders hervorheben möchte ich hier die besonders gelungen Orchestration. Natürlich darf auch eine Midtempo Song nicht fehlen der in Form von "Flag in Line" in einer leider etwas langatmigen und abgedroschenen Form dar geboten wird. Im Lied "Bring on the storm" hat wohl jemand ein bisschen zu viel Kamelot gehört. Ich finde es ja ok wenn man sich inspirieren lässt aber ich finde es sehr uncool wenn man Refrains 1/1 übernimmt. Und das hier ist leider nun mal Karma. Mit "The shroud" landen wir bei der 2. Midtempo Nummer die allerdings sehr gelungen ist. Druckvolle Chöre und sehr nett arangierte Keyboards runden das Bild sehr schön ab. "Firewood" ist eine schon fast gothic angehauchter Keyboardlastiger Song mit viele Atmosphäre und einem perfekten Arrangement. Als nächstes wird es etwas eisig. "Quicksilver" ist stark an SONATA ARCTICA angelehnt. Besonders Stark find ich hier die Gesangs Leistung von Jarmo Pääkkönen. Die obligatorische Ballade "A walk on a broken Road" könnte schon fast aus einem Soundtrack stammen. Ein sehr nett gemachte Orchester Runde mit ein bisschen Kitsch. Als Abschluss dient der "Forever Song". Ein sehr eingäniger Refrain und ein gut durchdachter Mittelteil bilden ein sehr schönes Gesamtkonzept.

Alles in allem liefern die Finnen ein sehr starkes Album ab, das nach dem etwas flauen Jahr 2009 wieder hoffen lässt.

Wertung: 4.0 von 5.0
Autor: Shiranion (24. Februar 2010)

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