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:: Crazy Lixx - New Religion (CD)

Redaktionswertung: 3.0 Points
Userwertung: ohne Bewertung
VÖ Datum: 19. März 2010
Genre: Hard Rock
Label: Frontiers Records
Info: CRAZY LIXX
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Laufzeit: 44:42
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Trackliste...
1. Rock and a Hard Place
2. My Medicine
3. 21 'Til I Die
4. Blame it on Love
5. Road to Babylon
6. Children of the Cross
7. The Witching Hour
8. Lock up Your Daughter
9. She's Mine 3:39
10. What of Our Love
11. Desert Bloom
12. Voodoo Woman

Line Up
Danny Rexon - Vocals
Andy Dawson - Guitars
Joél Cirera - Drums
Loke Rivano - Bass

Credits
Recorded at Polar Studios in Stockholm
Produced by Chris Laney (EUROPE, CRASHDIET, CANDLEMASS)
Review...
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Fast könnte man meinen, dass CRAZY LIXX Sänger Danny Rexon (der auch gerne Dirtchild Danny oder D.C. Danny genannt werden möchte) ein glühender Verehrer von DEF LEPPARD ist. In manchen Zügen des zweiten Albums der Schweden steckt derart viel des tauben Leoparden drinnen, dass sich Joe Elliott & Co. unter Umständen gar zu Plagiatsklagen aufraffen könnten. Berühmtheit haben die CRAZY LIXX übrigens hauptsächlich ob der Tatsache erreicht, dass deren Gitarrist Vic Zino 2008 bei den schwedischen Landsmännern von HARDCORE SUPERSTAR einstieg und fortan von einem gewissen Andy Dawson ersetzt wurde.

„New Religion“, leicht irreführend ist er ja schon der Titel, ist doch an diesem Album rein gar nichts neu, was allerdings jetzt auch nicht für mangelnde oder gar schlechte Qualität spricht, denn der zwar verhaltene, aber dennoch homogen ins Ohr rutschende New Wave of Swedish Sleaze ist doch in vielen Phasen mehr als hörenswert. Es sind gerade die LEPPARD Spirit atmenden Nummern wie ein „My Medicine“, der Schmachtfetzen „Blame it on Love“, oder „Road to Babylon“ die zu Gefallen wissen. Nicht ganz so überzeugend wird es, wenn Dirtchild Danny versucht sich permanent in den Schritt zu greifen um den Mädels zu imponieren, „21 'Til I Die“, das Proloartige „The Witching Hour“ oder das schon banale, lediglich durch Piano und Bläsereinsätze (ACHTUNG: zweideutig!) gerettete „She’s Mine“ sind allesamt nett, aber dann doch zu sehr Blowjob-lastig arrangiert! Löblich ist allerdings, dass bis auf „What of Our Love“ die Balladenfraktion von vornherein außen vor bleiben musste…

Der Freund der Sleaze/Glam Szene der späten Achtziger wird vor lauter (Freuden) Ejakulationen kaum in den wirklichen Genuss des CRAZY LIXX Zweitlings kommen, hätte D.C. Danny samt Hintermannschaft eine Spur mehr Wert auf durchdachte und arrangierte Tracks gelegt, anstatt sich in manchen Fällen mit einem schnöden Rein/Raus Quickie zufrieden zu geben, ich hätte doch glatt mehr als nur drei Knöpfe der viel zu engsitzenden Röhren Jean geöffnet….

Wertung: 3.0 von 5.0
Autor: reini (16. März 2010)

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